TANZ DEN SCHULTERPOLSTER

Ankathie Koi, Sängerin von Fijuka, startet nun solo durch. Ihr Selbstbewusstsein hat sie sich hart antrainiert

PORTRÄT: SEBASTIAN FASTHUBER | FEUILLETON | aus FALTER 17/17 vom 26.04.2017

Manchmal quält einen, was man liebt. Ankathie Koi liebt Songs, die ins Ohr gehen. Bei einer Sängerin, die sich nach Vorleben in der Klassik und im Jazz schließlich dem Pop verschrieben hat, klingt das erst einmal selbstverständlich. In einer Zeit, in der das auf aktuelle Musik programmierte Radio Lieder spielt, die es möglichst störungsfrei bei einem Ohr rein und beim anderen wieder rausspült, ist es das jedoch keineswegs.

Koi, die bürgerlich Kathrin Winklbauer heißt und aus dem bayrischen Burghausen stammt, tickt anders: "Ich glaube nicht, dass meine Musik unmodern ist. Aber ich will mich dem Formatradio auch nicht künstlich anpassen. Songs müssen eine gute Hook, eine eigene Stimmung und einen interessanten Text haben. Und sie müssen den Ohrwurmtest bestehen. In der Hinsicht bin ich wirklich old-fashioned. Wenn man sich umhört, kommen aber auch 2017 gute Songs raus -genau wie 1967."

Damit zurück zur Qual: Im erwähnten Jahr 1967 veröffentlichte Nancy Sinatra mit "Sugartown"

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