Gelesen Bücher, kurz besprochen

Über die vielen Amerikas


GP
POLITISCHES BUCH | aus FALTER 17/17 vom 26.04.2017

Pro Woche zwei Kinder, die bei Unfällen mit Schusswaffen ums Leben kommen. 10.000 Dollar Anzahlung, damit ein Krankenhaus eine sich in Krämpfen windende Frau überhaupt aufnimmt. 45 Millionen Amerikanerinnen und Amerikaner, die bis zu Obamacare ohne Krankenversicherung waren. All das und dann auch noch die Wahl Donald Trumps sorgt bei Europäern oft nur noch für Kopfschütteln. Ihnen will Richard D. Gerste helfen: "Amerika verstehen" verspricht der Arzt und Historiker, der als Buchautor und Wissenschaftskorrespondent in Washington, D.C., lebt und für die FAZ, die Neue Zürcher Zeitung und Die Zeit schreibt.

Eines seiner Anliegen: die USA in ihrer Differenziertheit zu sehen. Ja, Millionen haben Trump gewählt, aber Millionen andere leisten Widerstand. Ja, im Schnitt besitzt fast jeder Amerikaner, vom Baby bis zum Greis, eine Schusswaffe, aber "immer mehr Menschen im Lande sehen die weite Verbreitung (...) geradezu als eine Epidemie".

Um etwa zu verstehen, warum ein Meldeamt Amerikanern

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