Menschen

Wien, tanzenswerteste Stadt der Welt


LUKAS MATZINGER
KOLUMNEN | aus FALTER 17/17 vom 26.04.2017

Wien als Stadt kontemporärer Elektromusik zu bezeichnen wäre nicht übertrieben, es wäre daneben. Bis vor einigen Jahren war die Clublandschaft in dieser Stadt eine vom Donaukanal geteilte Brache. Seither tut sich ein bisschen was, aber verglichen mit echten Technostädten noch immer in sehr beschaulichen Frequenzbereichen, sozusagen.

Würde man allerdings den vergangenen Freitag als Exempel heranziehen, würde Wien plötzlich als Welthauptstadt der Tanzbarkeit aussteigen. Fangen wir beim Offensichtlichen an: Beim Electric Spring Festival im Museumsquartier sind an jenem Tag vor und nach der jungen Popqueen Mavi Phoenix die aufregende Ein-Frau-Melancholie-Kapelle aus dem Waldviertel Lulu Schmidt und die Synthie-Popper -hat jemand "die österreichischen Daft Punk" gesagt? - Powernerd aufgetreten, was drei sehr erfreuliche Begebenheiten waren.

Im Alten Wagenwerk in Stadlau hat die Kantine derweil ein kleines Technofestival veranstaltet, der Star war der iranisch-US-amerikanische Discjockey

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