Gutes von der Kuh, vorn und hinten

Zur Langen Nacht der Demeter-Höfe darf es Ochsenschlepp sein. Ein köstlicher Klassiker

GERICHTSBERICHT: IRENA ROSC | STADTLEBEN ESSEN TRINKEN | aus FALTER 17/17 vom 26.04.2017

Vorn an der Kuh, da sind die Hörner. Die Kuh ist so etwas wie das Schutz-und Wappentier der biodynamisch arbeitenden Bauern, Gärtner und Winzer. Die Hörner sind Biodynamikern heilig, weswegen sie ihr Vieh nicht enthornen. Kuhhörner sind ein wichtiger Bestandteil bei der Herstellung der Demeter-Präparate, im Idealfall stammen sie von einer Kuh, die mindestens einmal gekalbt hat.

Um biodynamisches Getreide, Gemüse oder Wein zu produzieren, brauchen diese Bauern Heilkräuter, Kompost und den Dung der Kühe. Eine Hof-Kreislaufwirtschaft mit Nutztieren soll es sein, pro fünf Hektar Fläche wird eine Kuh benötigt. Wer keine Kühe halten kann, tut sich mit einem Partnerbetrieb zusammen. Das Sammeln von Heilkräutern und die Herstellung der Demeter-Präparate passiert in Arbeitsgruppen, so lernen die Leute einander kennen.

"Demeter" heißt die weltweit geschützte Marke, unter der die seit über 90 Jahren naturnah produzierten Lebensmittel angeboten werden, zurückgehend auf Ideen des Anthroposophen

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