Fragen Sie Frau Andrea

Kleiderfragen zur Klotthose


Andrea Maria Dusl

KOLUMNEN, FALTER 17/17 vom 26.04.2017

Liebe Frau Andrea, kürzlich wurden in mir Kindheitserinnerungen an die 60er-Jahre wach, in denen wir Buben im Sommer mit "Klotthosen" die Wiesen und Wälder durchstreiften. Eine Hose wie damals, kurz, schwarz, bequem, war immer dabei und ist doch urplötzlich vom Erdboden verschwunden. Josef Dollinger, Wien Neubau

Lieber Josef,

das angesprochene Kleidungsstück wurde in der Regel (wenn auch nicht ausschließlich) von Knaben und Männern getragen und diente als Universalutensil zwischen Turnhose, Badehose und Unterhose. Die meisten Erinnerungen und zeitgenössischen Fotografien geben schwarze "Klotthosen" wieder, die über dem Knie enden.

Das Material, aus dem die bequemen und billigen, ja, oft selbstgenähten Hosen angefertigt wurden, war ein leicht glänzender Futterstoff aus Baumwolle oder Halbwolle, gewebt in Atlasbindung und wurde (noch unerforschterweise) mit dem englischen Generalbegriff "Cloth" bezeichnet.

Die Webart erzeugt einen Stoff mit zwei unterschiedlichen Seiten, einer Oberseite

  324 Wörter       2 Minuten
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