Herr Kurz, was haben Sie eigentlich getan?

Außenminister Sebastian Kurz über seine Selbstzweifel, die Nacht der Grenzöffnung, sein Veto gegen einen EU-Beitritt der Türkei und die Gerüchte, er gründe eine Partei, um Bundeskanzler zu werden


GESPRÄCH: FLORIAN KLENK
POLITIK | aus FALTER 17/17 vom 26.04.2017

Sebastian Kurz ist vermutlich der nächste ÖVP-Chef, und vielleicht wird er sogar Kanzler. Wofür steht der konservative Außenminister, wer berät ihn, und wie will er Österreich innenpolitisch und europapolitisch positionieren? Beherrscht er sein Handwerk? Oder nur sein Mundwerk, wie seine Kritiker einwenden? Ein Gespräch.

Falter: Herr Außenminister, bei der Vorbereitung zu diesem Gespräch fiel mir auf, dass Sie immer wieder betonen, ein Problem vor den Mitbewerbern politisch erkannt zu haben. Hegen Sie manchmal auch Selbstzweifel?

Sebastian Kurz: Ja, natürlich. Selbstzweifel hat jeder. Ich bespreche daher viele Fragen mit meinem Team, wir wälzen die Probleme oft sehr lange, manchmal auch fast zu lange.

Wer berät Sie?

Kurz: Außen-und europapolitisch mein Team erfahrener Diplomaten hier im Haus. Ich habe in Sachen Integration einen Expertenrat gegründet, unter der Leitung von Heinz Fassmann. Daneben pflege ich den Austausch mit Wissenschaftlern, Unternehmern, der Zivilgesellschaft

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