Beirat nicht ausgeschlossen

Eine Kommission empfiehlt die Reform staatlicher Museen. Es gibt weniger zu tun als erwartet


BERICHT: MATTHIAS DUSINI
FEUILLETON | aus FALTER 18/17 vom 03.05.2017

Das Wort "Kritik" kam bei der Vorstellung des "Weißbuchs Bundesmuseen/Nationalbibliothek" nicht vor. Danielle Spera, Direktorin des Jüdischen Museums Wien, sprach von Feinabstimmung, als sie mit Bundesminister Thomas Drozda den Bericht präsentierte. Eine Runde von Expertinnen und Experten, der u.a. Alexander Horwath vom Filmmuseum, Bettina Habsburg-Lothringen vom Universalmuseum Joanneum und Ex-Mumok-Chef Edelbert Köb angehörten, kam zum Ergebnis, dass sich die österreichischen Bundesmuseen (und die Nationalbibliothek) in einem guten Zustand befinden, aber deren Struktur einen Fehler hat. Der Staat als Eigentümer der Sammlungen hat zu wenig Einfluss. Wie kam es zu dem Weißbuch?

Im vergangenen Sommer engagierte das Kuratorium der Österreichischen Galerie Belvedere ein Wirtschaftsprüfungsbüro, um Vorwürfe gegen die damalige Direktorin zu analysieren. Das Aufsichtsgremium setzte diesen Schritt, ohne den Minister darüber informiert zu haben. Thomas Drozda wollte das Protokoll der

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