Kann man das nicht begrünen?

Sie wollen beim Thema Heumarkt mitreden? Hier finden Sie die Antworten auf die sieben wichtigsten Fragen

FAKTEN-SAMMLUNG: NINA HORACZEK, BARBARA TÓTH | POLITIK | aus FALTER 18/17 vom 03.05.2017

I. Wie geht es jetzt weiter?

Schon diesen Donnerstag beschäftigt sich der Gemeinderat mit dem Turmprojekt am Heumarkt. Auf Antrag der Neos findet ein Sondergemeinderat statt. Die rot-grüne Koalition hat im Stadtparlament von insgesamt hundert Abgeordneten 54 Mandatare, darunter zehn Grüne. Beim Sondergemeinderat müssen SPÖ und Grüne aufpassen, dass sie alle ihre Mandatare hintrommeln. Denn sonst könnte die Opposition mit einem Eiltantrag durchkommen und etwa die Stadt verpflichten, sich an sämtliche Unesco-Vorgaben zu halten. Die nächste Hürde müssen die Betreiber am 10. Mai überspringen. Da geht die umstrittene Flächenwidmung für das Heumarkt-Hochhaus durch den Planungsausschuss des Gemeinderats. Ausschussvorsitzender ist der grüne Umweltsprecher Rüdiger Maresch. Er ist einer der Befürworter des Projekts. Hat der Planungsausschuss das Projekt abgenickt, folgt am 1. Juni im Wiener Gemeinderat die Stunde der Wahrheit. Dann wird sich zeigen, ob das Heumarktprojekt eine politische

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