Kleinzeug Stadtleben mit Kindern

Von Schuschen und Trollen


NATHALIE GROSSSCHÄDL

STADTLEBEN | aus FALTER 18/17 vom 03.05.2017

"Der schaurige Schusch" widmet sich mit Sprachwitz dem Flüchtlingsthema in Europa. Die Parabel handelt von Vorurteilen gegenüber Fremden und über den Mut, sie zu überwinden. In einem Bergdorf wohnen Hirsch, Gams, Henne, Ziege und Hase. Außer den Nachbarsberg, den "Rotzglockner", haben die fünf noch nicht viel gesehen. Dementsprechend groß ist die Angst, als sie hören, dass ein Neuer zu ihnen auf den Berggipfel ziehen soll. Falschmeldungen wie "Er küsse wie ein Wilder" machen schnell die Runde. Anfangs wollen die Tiere den Zuzug verhindern. Das gelingt nicht, stattdessen flattert eine Einladung zur Einzugsparty vom Neuen ins Haus. Nur der Partyhase will sich das Fest nicht entgehen lassen. Während der Sause stehen die restlichen vier Tiere vor der Tür des Fremden und lästern. Am Ende feiern doch alle gemeinsam und werden natürlich Freunde. Ein modernes Bilderbuch, das auch mit den Illustrationen besticht und bei dem nicht nur die Dreijährigen am Ende "Noch einmal!" schreien.

  340 Wörter       2 Minuten
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