Die Trasse tut dem Hänfling gut

Beton und Granit auf Schritt und Tritt: Seestadt und Umgebung


SPAZIERGANG & FOTOS: KLAUS NÜCHTERN
STADTLEBEN | aus FALTER 18/17 vom 03.05.2017

Die Trasse der U2 zwischen Donauspital und Seestadt, wo die U eigentlich keine U mehr, sondern eine O ist, wurde an dieser und anderer Stelle schon besungen, aber wer seinen Ruf als Barde des Betons einzementieren will, darf Wiederholungen nicht scheuen. Glücklich schätz' sich die Stadt, die solche Trassen hat. Denn reichlich wohnet Anmut im geschwungenen Beton.

Um die Anmut von Brachen und Beton gebührend zu würdigen, führen wir diesmal das Fahrrad mit uns und hängen es im Bereich der Station an einen Ständer, denn den Rundgang durch die Seestadt erledigen wir zu Fuß. Rundungen und Kurven werden hier ganz generell großgeschrieben, jedenfalls metaphorisch, denn wenn man den Rundbogen Sonnenallee bis zur U-Bahn zu Ende denkt, dann ergibt das zusammen mit der Trasse zwischen Aspern-Nord und Seestadt ein kleingedrucktes "a".

Im See im Bauch des "a" schwimmen Fische, die aussehen wie mutierte Goldfische aus einem Horrorfilm. Ich glaube nicht, dass die hierher gehören. Die sind bestimmt

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