Das Polo des kleinen Mannes

Bikepolo gibt es seit 100 Jahren, durch die Radbotenkultur ist es en vogue geworden. Jetzt auch in Wien

PROBESPIEL: BENJAMIN BREITEGGER | STADTLEBEN BEWEGUNG | aus FALTER 18/17 vom 03.05.2017

Während am ASKÖ-Gelände auf der Schmelz an diesem Samstagabend die Fans ihre Vienna Vikings anfeuern, jagen ein paar Schritte weiter, dort, wo das Flutlicht nicht mehr hinreicht, sechs Radfahrer einem Hartplastikball hinterher. Einige Passanten schauen belustig, andere kennen das Spektakel längst: Hobbysportler treffen sich hier jede Woche vier Stunden lang, um Bikepolo zu spielen. Bikepolo, das ist sozusagen Polo für diejenigen mit, Achtung, Drahtesel. Die Basisregeln sind schnell erklärt: Drei gegen drei, der Ball darf nur mit der Schmalseite des Schlägers ins Tor geschossen werden, absteigen verboten. Berührt der Fuß doch den Boden, muss man mit dem Schläger die Bande abklatschen -und hoffen, dass der Gegner diese Zeit nicht für sich nützt. Ein Spiel dauert zehn Minuten oder fünf Tore. Teams sind gemischt, Männer und Frauen, insgesamt sind circa 20 Leute in Wien aktiv, erzählt Wolfgang Obstmayer. Knapp die Hälfte Frauen, was international schon ein Erfolg wäre. Obstmayer,

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