Welt im Zitat Fehlleistungsschau

FEUILLETON | aus FALTER 18/17 vom 03.05.2017

Weltenthobene Monstermusik

Alien-Vocoder, Broken Beats, queere Vocals, diabolisches Lachen von Menschenmaschinen und hochgepitchte Stimmeffekte aus dem Jenseits: Elysia Crampton verschmilzt nomadische Klangreste mit Lateinamerikabezug mit Computergame-tauglichen Soundeffekten und dahinstolpernden, sich aufstauenden und dann wieder von der Leine gelassenen Beatstrukturen. Daraus entstehen sympathisch fremdelnde Monstertracks.

Aus dem Programmheft für das Donaufestival 2017

Für wahr, dissident

Delay-Stimmkaskaden über angezerrten Drum-Samples und eine distortete Violine als Signature-Sound formen sich zu einem dissidenten Vokabular. Das atonale Experiment ist genauso DIY wie Kunstperformance. Das Ganze servieren die japanischen Wahlberlinerinnen live mit selbstgebastelten, fernöstlich anmutenden Reishüten und einer geballten Ladung weiblicher Erotik und erreichen eine ungeahnte Intensität auf der Bühne. Ebenda

Husch, husch

Sean L. Bowie aka Yves Tumor liebt live ruinösen Glamour; als soulgeerdeter

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