Gegen den Südwind

Sebastian Kurz' Außenamt stoppt die Förderung eines Traditionsblattes und schiebt der EU die Schuld zu


BERICHT: ANNA GOLDENBERG
MEDIEN | aus FALTER 18/17 vom 03.05.2017

Oman, Äthiopien, El Salvador. Das Magazin Südwind ist bekannt dafür, aus jenen Weltregionen zu berichten, die im täglichen Nachrichtengeschehen meist wenig Beachtung finden. Aber auch Österreich ist Thema. Etwa im Juni 2015, als das Monatsmagazin eine Grafik mit dem Titel "Abschiebung verhindern" veröffentlichte: "Was kann man tun, wenn man im selben Flugzeug sitzt, in dem ein Mensch deportiert werden soll?" Es folgten mehrere Hinweise: Man solle beim Betroffenen herausfinden, ob der Prozess rechtmäßig verlaufen sei, und gegebenenfalls beim Flugpersonal protestieren.

Die Reaktion fiel heftig aus. Eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft. Eine parlamentarische Anfrage der FPÖ, wie viel Fördergeld das entwicklungspolitische Magazin, das 1979 in Kooperation mit der Austrian Development Agency, die dem Außenministerium unterstellt ist, erhält. Die ADA überprüfte den Artikel, forderte die Redaktion auf, klarzustellen, dass es sich nicht um eine Aufforderung zu einer strafbaren

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