Wiener Festwochen Tipp

Tanz- und Musikperformance als Oper

HR | Lexikon | aus FALTER 19/17 vom 10.05.2017

Der 1985 in Beijing geborene Tianzhuo Chen (siehe Interview auf Seite 3) schafft mit seinen szenischen Bildkompositionen mit Musik von Nodey, Aïsha Devi, Kakushin Nishihara oder VagusNerve Stimulationsräume, die einen hypnotischen Zustand erzeugen sollen, einen visuellen und akustischen Sog, der in seinem Bombast als Neudefinition des Genres "Oper" verstanden werden kann. Die Festwochen-Eröffnungsproduktion ist ein Statement zu globaler Popkultur und eine Liebeserklärung an avantgardistische Subkulturen aus aller Welt. "Ishvara" ist vom hinduistischen Epos Bhagavad Gītā inspiriert, in der Live-Performance wird die totale gegenseitige Durchdringung von Musik-und Tanzstilen, Körpern und Bildern angestrebt, um so die Bühnencharaktere in individuelle Versionen von Göttlichkeit zu pushen.

Museumsquartier, Halle E, Sa-Mo 20.00


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