Schneewolke, espressivo

Der Pianist Alfred Brendel wurde in Berlin gefeiert. Nun kommt er für zwei Vorträge nach Wien

BERICHT: ARMIN THURNHER/BERLIN
FEUILLETON, FALTER 19/17 vom 10.05.2017

Berlin, Ende April, Konzerthaus am Gendarmenmarkt, Großer Saal. Alfred Brendel sitzt neben einem Steinway. Er wird nicht spielen, so viel hat sich herumgesprochen. Der Pianist, einer der größten unserer Zeit, hat seine Karriere Ende 2008 beendet. Unwiderruflich. Vor ihm steht ein Notenpult mit einem Manuskript. Er spricht über Kammermusik.

Die Veranstaltung ist Teil einer zehntägigen Hommage, die ihm das Konzerthaus Berlin widmete. Fünf Quartette spielten an einem Tag Werke von Schubert und Beethoven, Brendel leitete die beiden letzten Konzerte ein, Beethovens opus 130 mit der großen Fuge opus 133 und Schuberts Streichquintett in C-Dur.

Sebastian Nordmann, der junge Intendant des Berliner Konzerthauses, hatte die Idee zu dieser Hommage, Brendel programmierte dann eine Auswahl dessen, was ihm wichtig ist an Musik, gespielt von Menschen, die ihm nahestehen, Schülern wie die Pianisten Kit Armstrong, Till Fellner oder Paul Lewis und Quartetten, mit denen er gearbeitet oder die er mit

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