Literatur Tipps

Ein Amerikaner arbeitet den ostdeutschen Punk auf

SF | Lexikon | aus FALTER 19/17 vom 10.05.2017

"Stirb nicht im Warteraum der Zukunft" heißt das verdienstvolle Buch von Tim Mohr, in dem er die ostdeutsche Punkbewegung nachzeichnet und das er am Freitag im Rhiz präsentiert. Mohr hat keine persönliche Verbindung zur DDR, der US-amerikanische Autor, Journalist und Übersetzer hat in den 90ern jedoch einige Zeit als DJ in Berlin gelebt. In den letzten Jahren legte er Bücher über Gil Scott-Heron, Paul Stanley von Kiss und Duff McKagan von Guns N'Roses vor und übersetzte Wolfgang Herrndorf oder Charlotte Roche. In "Stirb nicht im Warteraum der Zukunft" erzählt er, wie Punk in die DDR gekommen ist und was er dort angerichtet hat. Mohr liest und spricht zum Buch, anschließend legt er mit Gerhard Stöger Punk und anderes auf.

Rhiz, Fr 20.00


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