Kolumne Außenpolitik

Die rechtsradikale Welle geht weiter, aber das Zentrum hält

MEINUNG, FALTER 19/17 vom 10.05.2017

Normalerweise sind die USA das Land, das die ganze Welt in seine Präsidentschaftswahlkämpfe hineinzieht. Amerika schafft internationale Trends. 2017 läuft Frankreich der Supermacht den Rang ab: Wladimir Putin empfing Marine Le Pen im Kreml. Barack Obama engagierte sich für Emmanuel Macron. Deutsche Philosophen, griechische Kommentatoren und italienische Politveteranen schalteten sich ein.

Frankreich ist mit Deutschland der Angelpunkt der Europäischen Union. Das Zentrum hält, das ist die Botschaft des Sieges von Emmanuel Macron. Die rechtsradikale Welle in Europa wird weitergehen. Aber nach dem Scheitern von Geert Wilders in den Niederlanden und den österreichischen Bundespräsidentschaftswahlen wurde der Angriff auf die liberale Demokratie ein drittes Mal abgewehrt.

In den USA und Großbritannien ist das Zentrum eingebrochen. Dank Fox News und mit Schützenhilfe Russlands hat Trump die Republikaner von innen aufgerollt. Die Torys übernahmen mit Brexit die Slogans der nationalistischen

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