Pop Tipp

Stefanie Werger: Lieder und wilde Geschichten

GS | Lexikon | aus FALTER 19/17 vom 10.05.2017

Leonard Cohen und Stefanie Werger haben eines gemeinsam: Beide waren bereits über 30, als ihr Debütalbum erschienen ist. "Songs of Leonard Cohen" kam 1967 heraus, Wergers Einstand mit dem programmatischen Titel "Die Nächste bin ich" 1982. Während Cohen vor seiner ersten Schallplattenaufnahme allerdings jahrelang das mehr oder weniger süße Leben als Poet auf der griechischen Insel Hydra genossen hatte, knabberte der spätere Austropop-Star als Keyboarderin die 1970er hindurch am harten Brot des Tanz- und Unterhaltungsmusikgeschäfts. Mit unterschiedlichen Bands tingelte die Steirerin durch Deutschland, die Schweiz und Österreich, wo sie Anfang der 1980er bei einem Engagement am Wörthersee endlich entdeckt wurde.

In ihrem aktuellen Buch "Als ich auszog, berühmt zu werden" erzählt die Musikerin, Autorin und Kabarettistin kurzweilig und bodenständig die wenig glamouröse Vorgeschichte ihrer Karriere. Bei der Liveumsetzung liest sie daraus, erzählt zwischendurch die eine oder andere zusätzliche "wüde Gschicht" und singt natürlich auch ausgewählte Lieder, begleitet von Gitarre (Goran Mikulec) und Keyboard (Martin Payr).

Theater Akzent, Di 19.30

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