SEIN

ODER NICHTSEIN

BERICHT: STEFANIE PANZENBÖCK ILLUSTRATION: GEORG FEIERFEIL
FEUILLETON, FALTER 19/17 vom 10.05.2017

Wenn eine Theatergruppe keine Förderung mehr bekommt, ist der Aufschrei groß. Ist die Klage über Kürzungen gerechtfertigt?

Nach zwölf Jahren ist Schluss. Nach mehr als einem Jahrzehnt bekommen die Wiener Wortstaetten von der Stadt keine Geldförderungen mehr. Die Gründer, Bernhard Studlar und Hans Escher, widmeten sich einer unspektakulären Form der Kulturarbeit, indem sie Theaterautoren unterstützten, die ihre Stücke auf Deutsch schreiben, obwohl ihre Muttersprache eine andere ist.

Es ging um die Schaffung von Fundamenten, auf denen Autoren ihre Karrieren aufbauen können, etwa der syrische Dramatiker Ibrahim Amir. Amir begann seine künstlerische Laufbahn bei den Wortstaetten mit dem Stück "Habe die Ehre - eine Ehrenmordkomödie", sein aktuelles Stück "Homohalal" wird nun in Dresden aufgeführt.

"Wir arbeiten außerhalb der Zwänge eines Betriebstheaters, haben Zeit, uns um die Künstler zu kümmern und zu experimentieren", sagt Hans Escher. "Ich würde die Ablehnung der Förderungen

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