Ein ziemlich ungewöhnlicher Bergbauernhof

Ein Besuch auf dem seit 40 Jahren von der Kooperative Longo MaÏ besiedelten Stoparhof nahe dem Kärntner Eisenkappel/Železna Kapla

HOFBESUCH: IRENA ROSC, ARMIN THURNHER | FAIR | aus FALTER 20/17 vom 17.05.2017

Ihr könnt es nicht verfehlen", sagte Heike am Telefon, "vor dem Friedhof in Eisenkappel den Lobnikgraben hinauf." Die Häuser entlang der steilen, schmalen Straße gleichen eher Siedlungshäusern als Bauernhöfen. Eisenkappel/Železna Kapla ist, erfahren wir, nach Wien die flächenmäßig größte Gemeinde Österreichs. Wir sind unterwegs zum Stoparhof, einer Gründung der europäischen Kooperative Longo Maï.

Das letzte Stück Straße ist geschottert und endet in einem asphaltierten Hof. Die Sonne scheint, Gäste und Hofbewohnerinnen halten sich vor den Stufen zum Hauseingang auf, wo es schön warm ist. Autos stehen herum, an den Resten einer Steinwand lehnen, geschützt vor Wind und Wetter, veredelte Bäumchen. Junge Leute von einem steirischen Gemeinschaftshof sind gekommen; sie lernen heute, wie man Wildkräuter sammelt und zubereitet. Trotz seines leicht kampfhundartigen Aussehens erweist sich Hofhund Balkan als freundlich und verspielt.

Wir werden erwartet, Heike Schiebeck begrüßt

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