Kolumne Außenpolitik

Donald Trump und das FBI: Ein Präsident vor dem Ende?

Franz Kössler | Falter & Meinung | aus FALTER 20/17 vom 17.05.2017

Donald Trump schaufelt gerade sein eigenes Grab. Er regiert im Weißen Haus jenseits von Konventionen, oft auch entgegen republikanischen Wertvorstellungen, unberechenbar und narzisstisch. Immer mehr traditionelle Konservative hoffen insgeheim auf einen Weg, ihn wieder loszuwerden. Ein Verfahren zur Amtsenthebung, ein Impeachment, ist juristisch aufwendig und langwierig. Jetzt hat Trump den FBI-Chef, der seine trüben Russland-Verbindungen durchleuchtet hat, gefeuert und sich dadurch selbst in Verbindung zur Watergate-Affäre gebracht. Das könnte ihm gefährlich werden.

Bisher ist nur ein einziger Präsident der USA über ein Impeachment gestolpert: 1974 musste Richard Nixon zurücktreten, um der Verurteilung wegen Watergate zuvorzukommen. Ob Trump tatsächlich ein ähnliches Schicksal droht, hängt davon ab, wie lange die Republikaner im Kongress ihn politisch decken.

Noch stehen sie aus politischem Kalkül trotz des Unbehagens hinter ihm: Trumps nationale Popularität ist auf nur 35 Prozent

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