Kommentar NRW-Wahlen

Warum die SPD in Deutschland nicht vom Fleck kommt

Claus Heinrich | Falter & Meinung | aus FALTER 20/17 vom 17.05.2017

Was sich wohl Christian Kern gedacht hat, als er am Sonntag von der Wahlkatastrophe für die deutsche Sozialdemokratie in Nordrhein-Westfalen gehört hat?

Erst der Untergang der französischen Sozialisten bei der Präsidentschaftswahl, dann der Absturz des deutschen Messias Martin Schulz in der Herzkammer der SPD: Was wird dann wohl aus mir?

Die These vom Ende des sozialdemokratischen Jahrhunderts (Ralf Dahrendorf) bekommt derzeit wieder ordentlich Futter. Vor allem in Deutschland. Denn wenig spricht derzeit dafür, dass aus dem 0:3 bei den vom Parteivorsitzenden Schulz mit zu verantwortenden Landtagswahlen ein strahlender Sieg für den Kanzlerkandidaten Schulz bei der Bundestagswahl am 24. September wird.

Auch wenn sich die angeschlagene Partei mit der Losung zu trösten versucht, dass die drei Wahlniederlagen im Saarland, in Schleswig-Holstein und jetzt in Nordrhein-Westfalen weitgehend hausgemacht sind. Aber das ist eben nur die halbe Wahrheit. Unterstellen wir einmal freundlich, dass sich

  374 Wörter       2 Minuten
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl inklusive Online-Zugang, um diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext zu lesen.
Holen Sie sich hier Ihren Online-Zugang und lesen Sie diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

×

Anzeige

Anzeige