Asche und Animalisches: Murakami lässt grüßen


MP
LEXIKON : THEATER | aus FALTER 20/17 vom 17.05.2017

Redselige tote Schwestern mit zahlreichen Ahnen, die eine Vorliebe für originelle Todesarten eint; Ameisen, seltsam bezaubert vom Charme eines übergriffigen Büschelkäfers; die falsch verstreute Asche einer verbrannten Mutter: "Das Gold am Arsch des Regenbogens" von Leon Engler strotzt nur so vor kuriosen Einfällen. Unter Michael Schlechts Regie präsentieren es zur musikalischen Begleitung des Autors Robert Finster, Magdalena Steinlein und Nehle Dick, drei der flottesten flapsigen Schauspieler, die derzeit zu Verfügung stehen. Sie haben großen Spaß daran, sich nicht anmerken zu lassen, wie surreal-abseitig das alles ist. Es wirkt, als hätte Haruki Murakami zu einer Impro-Session geladen, um Inspiration für sein nächstes Buch zu finden.

Werk X Eldorado, Mo-Mi 20.00


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