Das Internet von morgen

Auf der re:publica wurde über die digitale Gesellschaft diskutiert. Was sind die Perspektiven?


Bericht: Anna Goldenberg
Medien | aus FALTER 20/17 vom 17.05.2017


Illustration: Oliver Hofmann

Die Bundestagswahlen? Die eigene Sprache? Der Tod? Eigentlich gibt es kein Thema, das auf einer Konferenz über die digitale Gesellschaft nicht diskutiert werden kann. Auf der re:publica, der riesigen Berliner Internetkonferenz, tummelten sich deshalb vergangene Woche rund 9000 Teilnehmer, um bei 500 Stunden Programm über das Heute und Morgen im – mittlerweile allumfassenden – digitalen Bereich zu reflektieren. Wie sieht unsere Zukunft aus? Macht das Internet alles besser oder schlechter? Vier Thesen zu Entwicklungen in Politik, Medien und Gesellschaft.

Bots machen Politik

Bei den Wahlen zum Bundespräsidenten ist Deutschland gerade noch einmal davongekommen. Lisa-Maria Neudert vom Oxford Internet Institute wertete 120.000 Tweets rund um die Wahl im Februar 2017 aus: Der vom Großteil der Parteien unterstützte und letztlich siegreiche Kandidat Frank-Walter Steinmeier dominierte die Konversation auf Twitter; 54 Prozent der Tweets waren über ihn. AfD-Kandidat Albrecht Glaser erreichte bei der Wahl durch die Bundesversammlung zwar nur 3,4 Prozent der Stimmen, war aber Inhalt von 40 Prozent der Tweets – und somit auf Platz zwei. Warum?

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