Wie schmeckt gekochter Cool Jazz?

Der Komponist und Jazztrompeter Franz Koglmann wird 70 und spricht über seine Kindheit und Jugend, über Zeitmanagement, Tierpflege, Quargeln und Querulanz


Gespräch: Klaus Nüchtern
Feuilleton | aus FALTER 20/17 vom 17.05.2017

Die Wohnung, in der Franz Koglmann gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Ingrid Karl und einer wechselnden Anzahl von Katzen wohnt, liegt im Dachgeschoß eines Gemeindebaus am Margaretengürtel. Der einzige große Raum hier dient als Wohn-, Speise-, Lese- und Übungszimmer und eröffnet einen prächtigen Panoramablick über den Norden Wiens.

Koglmann ist nicht nur ein großer Jazzstilist, sondern auch ein begeisterter und begnadeter Koch. Stil und Geschmack sind für ihn generell von großer Bedeutung, und der eloquente und angriffsfreudige Komponist hat sich mit seinen polemischen Aussagen und Positionen nicht immer nur Freunde gemacht.

Das Festhalten an Positionen der Avantgarde von vorgestern findet er anmaßend und lächerlich, und die vitalistischen Attitüden seiner Jazzkollegen gehen ihm auf die Nerven. Mittlerweile ist der persönlich sehr umgängliche Komponist und Tierfreund aber fast ein bisschen altersmilde geworden.

Falter: Herr Koglmann, es ist gerade 14.20 Uhr, was haben Sie

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