"Natürlich sind ein paar positiv getestet worden"

Der wichtigste Laufsportagent Jos Hermens spricht offen über Doping und das Geschäft mit dem Laufen


Interview: Johann Skocek
Stadtleben | aus FALTER 20/17 vom 17.05.2017

Boston, Berlin, Paris, Wien: Der Frühling ist Marathonsaison, und der Niederländer Jos Hermens hat eine Fähigkeit, die sich in diesen Wochen zu Geld machen lässt. Er kann gute von besonderen Sportlern unterscheiden. Hermens ist früher Langstrecken gelaufen, heute vertritt er mit seiner Firma Global Sports Communications hunderte Leichtathleten, unter ihnen Marathonläufer. Wer einen Hermens-Star bei seiner Veranstaltung laufen sehen möchte, muss zuerst mit ihm sprechen.

Hermens ist der Größte seiner Branche. Er managt unter anderen die beiden Marathon-Olympiasieger von Rio 2016, den Kenianer Eliud Kipchoge und dessen Landsfrau Jemima Sugong. Das City-Marathon-Business boomt, und nun scheint auch China in den Marathon-Massensport einzusteigen. Nur eines trübt die Erfolgsgeschichte: regelmäßige Dopingskandale.

Falter: Die Medien verbinden Ausdauersport oft mit Doping. Vor kurzem wurde die von Ihnen vertretene Marathon-Olympiasiegerin Jemima Sugong aus Kenia positiv getestet. Ist

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