Brautkleid bleibt Brautkleid: Das Atelier von Lena Hoschek fertigt es nach Maß. Vom Entwurf bis zum letzten Nadelstich


TEXTE: NATHALIE GROSSSCHÄDL
Stadtleben | aus FALTER 20/17 vom 17.05.2017

1 Erste Besprechung: Skizze des Brautkleids

Am Anfang steht der Entwurf: Thomas Kirchgrabner, der Leiter von Lena Hoscheks Atelier, zeichnet das Hochzeitskleid der Kundin. Das hätte eigentlich schlicht ausfallen sollen. Geradlinige Eleganz sei ihr Stil, jedenfalls dachte sie das. Als Katharina Adami dann die Villa im italienischen Friaul sah, in der die Zeremonie stattfinden sollte, drängte sie in Richtung glamouröser Hollywoodrobe. Die breite Pappelallee wollte sie wie eine Prinzessin entlangschreiten. Adami ist beim Label Lena Hoschek für Marketing zuständig. Es lag nahe, dass ihre Chefin das Brautkleid entwerfen sollte. Das Atelier von Lena Hoschek ist in einer Strickwarenfabrik aus den 1920er-Jahren in Meidling untergebracht. Hierher kommen Bräute, bei denen Heiraten auch etwas kosten darf.

2 Die Designerin, ihr Couturier und die Kundin bei der Auswahl des Materials

Stoffrollen werden aus den Kästen geholt und auf dem Konferenztisch ausgebreitet. "So sieht man am besten, wie der

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