Kolumne Außenpolitik

Warum ausgerechnet Donald Trump die EU retten könnte


RAIMUND LÖW
Falter & Meinung | aus FALTER 21/17 vom 24.05.2017

Donald Trump als reisender Weltpolitiker ist eine skurrile Show. Der Präsident hat zwar Patzer vermieden und er unterzeichnet umfangreiche Waffendeals. Aber mit den dick aufgetragenen Freundschaftsbekundungen für Könige und Scheichs stellt sich Amerika demonstrativ auf die falsche Seite der Geschichte. Die in Riad versammelten Potentaten repräsentierten alle Fehlentwicklungen seit dem Scheitern des Arabischen Frühlings. Im totalitär regierten Königreich Saudi-Arabien hat der konservative Wahhabismus seinen Ursprung. Klar, dass die Saudis über das Ende der unbequemen Vorhaltungen über Demokratie und Menschenrechte erfreut sind. Dafür erklären sie gerne einen deklarierten Islamhasser zum Freund der Araber.

Beim zweiten Stopp, in Israel, war der Gastgeber ein geistesverwandter Verbündeter. Premierminister Benjamin Netanjahu ist Chef einer rechtsrechten Koalition. Aber die Geheimdienste toben, weil Trump gegenüber dem russischen Außenminister einen Informanten aus der IS-Führung

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