Warum Schulz am Ende doch Kanzler kann

Obwohl Martin Schulz seit über 30 Jahren in der Politik ist, weiß man wenig über den SPD-Chef. Ein politisches Porträtbuch schafft Abhilfe

REZENSION: CLAUS HEINRICH | Politik | aus FALTER 21/17 vom 24.05.2017

Wer ist der neue SPD-Vorsitzende und Kanzlerkandidat, dessen unerwartete Nominierung seiner Partei im Bundestrend zunächst ein unglaubliches Umfragefeuerwerk beschert und von einem Tag auf den anderen auf Augenhöhe mit den scheinbar unschlagbaren Unionsparteien katapultiert hat?

Dem man trotz (oder wegen?) seines eher unscheinbaren Äußeren - sehr breiter Scheitel, Vollbart, Retro-Brille -zutraute, die müde wirkende Angela Merkel nach zwölf Jahren aus dem Kanzleramt zu verdrängen. Und der nach den Landtagswahlen im Saarland, in Schleswig-Holstein und jetzt am vorvergangenen Sonntag ausgerechnet auch noch in seinem Heimatland Nordrhein-Westfalen drei böse Wahlniederlagen hintereinander erleiden und als neuer Parteichef irgendwie erklären musste.

Den für diese knifflige Situation notwendigen langen Atem bringt er jedenfalls mit, meint Martin Winter in seinem politischen Porträt über den "Machtmensch Martin Schulz". Der jetzt in Wien lebende langjährige Brüssel-Korrespondent der

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