IT-Kolumne

Digitalia


ANNA GOLDENBERG
Medien | aus FALTER 21/17 vom 24.05.2017

Wenn ein böser Herrscher Sie zu einer Entscheidung zwingen würde, in welcher Reihenfolgen würden Sie die fünf unausweichlichen Tech-Giganten aufgeben?", schrieb Farhad Manjoo, Technologiekolumnist der New York Times. Darunter fünf Icons mit den Logos von Alphabet (zu dem Google gehört), Amazon, Apple, Facebook und Microsoft (Link zum englischsprachigen Quiz: bit.ly/fünfquiz). Ich fragte mich, was der fiktive Herrscher im Schilde führte, und machte mich gehorsam ans Klicken.

Meine Nummer eins war Amazon, das ich nur in Situationen verwende, die im Leben eines Digital Native als Notfälle gelten, etwa wenn man einen Film nur dort legal streamen kann. Als zweites wählte ich Microsoft, gefolgt von Facebook, Apple und Alphabet. Anschließend bekam ich zu lesen, wie abhängig man im täglichen Leben von einer Handvoll Unternehmen sei: "Die furchterregenden Fünf", so Manjoo, seien Wärter in einem "sehr gemütlichen korporativen Gefängnis", aus dem wir nicht mehr entkommen könnten. Oh je. Vielleicht befreit uns der böse Herrscher?


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