"Wir werden strenger werden"

Standard-Geschäftsführer Alexander Mitteräcker erklärt, wie es nach dem Abgang der Chefredakteurin mit seinem Medienunternehmen weitergeht



Foto: Heribert Corn

Siebenundzwanzig Jahre arbeitete Alexandra Föderl-Schmid für den Standard, zehn davon als Chefredakteurin. Vergangene Woche gab das Blatt bekannt, dass sie den Standard im September verlassen wird. Sie selbst erklärte, dass sie Korrespondentin werden wolle – und wechselt als Israel-Korrespondentin zur Süddeutschen Zeitung. Mit dem Falter wollte Föderl-Schmid nicht über ihren Abgang reden, aber die Trennung soll nicht reibungslos abgelaufen sein.

Nicht nur deshalb rumort es in der Redaktion. In einer Redakteursversammlung kritisierten Standard-Journalisten die Geschäftsführung. Die Redaktion sei überrumpelt worden, die Belegschaft nicht eingebunden gewesen, die Zeitung suche nun ausgerechnet während des Wahlkampfs einen neuen Chefredakteur. Und niemand weiß, wie es mit der Qualitätszeitung weitergeht. Der Falter fragte Standard-Geschäftsführer Alexander Mitteräcker nach der Zukunft seines Medienunternehmens.

Falter: Herr Mitteräcker, Ihr Vater Oscar Bronner ist als Standard-Herausgeber immer ein Fan von Alexandra Föderl-Schmid gewesen. Hängt nun der Haussegen schief, weil Sie sie nicht halten konnten?

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