Kommentar Kulturpolitik

Von Miami nach Wien: der neue Schönbrunn-Chef Klaus Panholzer


MATTHIAS DUSINI
Falter & Meinung | aus FALTER 21/17 vom 24.05.2017

In einer parlamentarischen Anfrage äußert der grüne Nationalratsabgeordnete Wolfgang Zinggl Zweifel an den Fähigkeiten des designierten Schloss-Schönbrunn-Direktors Klaus Panholzer (siehe auch Seite 29). Kenntnisse bei der Betreibung kulturhistorischer Anlagen, wie sie im Ausschreibungstext des Wirtschaftsministeriums verlangt wurden, gehören nicht zu Panholzers Stärken.

Kulturminister Thomas Drozda (SPÖ) machte seinen Jugendfreund Jürgen Meindl zum neuen Leiter der Kunst-und Kultursektion im Bundeskanzleramt. So kann es auch kein Zufall sein, dass der zurückgetretene Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) aus demselben Ort stammt wie der von ihm ernannte Schönbrunn-Manager, aus der 1000-Seelen-Gemeinde Helfenberg. Im Parteiensumpf ergänzen persönliche Beziehungen die beruflichen Leistungen.

Klaus Panholzer besitzt große Qualitäten. Was der 46-jährige Oberösterreicher über seine Karriere erzählt, ist beachtlich. Er begann im Cateringgeschäft und managte später

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