LANDEHILFE

Jede Mutter braucht im Wochenbett Begleitung durch eine Hebamme. Tausende Wiener Mütter bekommen sie nicht. Es gibt viel zu wenige Kassenstellen

BERICHT: SIBYLLE HAMANN | Stadtleben | aus FALTER 21/17 vom 24.05.2017


Foto: Katharina Gossow

Dann steht man also da und starrt auf ein kleines Häuflein gelblichen Brei. Nähert sich mit der Nase, schnüffelt. Ob das wohl normal ist, von der Farbe her? Müsste das nicht dunkler sein, fester, weicher, mehr? Gründe zur Unsicherheit gibt es viele, wenn man die ersten Tage mit einem Neugeborenen zu Hause ist. Selbst die allerkleinste Windelgröße scheint noch viel zu groß. Am Baby hängen seltsame Nabelreste dran, samt Klammer. Tage und Nächte verschwimmen, weder Mutter noch Vater kommen aus dem Pyjama raus.

Gemeinsam lauscht man den Geräuschen, die aus Babys Bauch und Mund kommen, versucht zu erahnen, was es einem mitteilen will. Wippen, schaukeln, tragen, drücken, wenn es schreit. Es ungläubig anstarren, wenn es schläft. Dann das Stillen, die ewige Problemzone.

Abo hier bestellen Abo hier bestellen
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl und erhalten Sie sofort einen Digitalzugang, um Artikel kostenfrei zu lesen.
Wenn Sie kein FALTER-Abo haben, können Sie diesen Artikel hier einzeln kaufen, als neuer Nutzer kostenfrei mit Startguthaben.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

×

Anzeige

Anzeige