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Satire darf alles, drum schießt Droste scharf

SF | Lexikon | aus FALTER 21/17 vom 24.05.2017

Mit Wiglaf Droste gastiert diese Woche im Stadtsaal ein deutscher Autor, der vor allem als Satiriker in Erscheinung getreten ist. Damit sorgte er in der Vergangenheit bisweilen für Aufregung, so wurde ihm etwa Sexismus unterstellt. Die Musikalität von Drostes Sprache ist dagegen weitgehend unbestritten. Sein Kollege Willi Winkler nannte ihn "den Tucholsky unserer Tage", und das Deutschlandradio meint: "Es gibt derzeit nur wenige Autoren in Deutschland, die so scharfe Pointen setzen können und die es tatsächlich schaffen, das komische Gedicht als Waffe zu gebrauchen." In Wien liest Droste aus den Büchern "Der Kater Humpelkumpel und ich", "Nomade im Speck","Wasabi dir nur getan" sowie den neuen Texten "Meer und Rettich".

Stadtsaal, Sa 20.00


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