Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang (8)

Holzer am Markt: der Viktor-Adler-Markt

Florian Holzer schaut sich Wiens Märkte ganz genau an. Sein Grätzel-Report wird zum Marktrundgang. Nächste Woche: der Großgrünmarkt Inzersdorf


Florian Holzer
Stadtleben | aus FALTER 21/17 vom 24.05.2017

Der Viktor-Adler-Markt hat seit dem Gründungsjahr 1877 schon recht unterschiedliche Zeiten gesehen, sein Bauernmarkt in der Leibnizgasse ist der letzte, auf dem die Ware noch "marktschreierisch" angeboten wird. So weit, so gut, weiters fällt auf, dass hier bis auf ein paar Stände von Bäckerei-und Fleisch-Handelsketten sehr wenig Modernität eingezogen ist und dass Gastronomie im wahrsten Sinne des Wortes nur am Rande stattfindet, nämlich in der Pernerstorfer- und in der Erlachgasse.

Was allerdings auch festzustellen ist: ziemlich schlechte Stimmung. Die österreichischen Standbetreiber klagen, dass sie eine aussterbende Minderheit sind, und alle Standler bejammern, dass keiner mehr einkauft, weil keiner mehr kochen kann und will.

Das mag alles stimmen, wird sich aber erstens so bald nicht ändern und hat auch wenig damit zu tun, dass es am Viktor-Adler-Markt halt auch kaum Initiativen und Ideen zur Wiederbelebung gibt. Kooperation scheint hier nicht wirklich ein Thema zu sein, Impulse

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