Komisches Scheitern einer modernen Frau

Die belgische Schauspielerin Virginie Efira über ihre komplexe Rolle als Stadtneurotikerin im Film "Victoria"


BEGEGNUNG: SABINA ZEITHAMMER
Feuilleton | aus FALTER 21/17 vom 24.05.2017

Nach den ersten beiden Interviewfragen geht die Tür des Besprechungsraums auf und Virginie Efiras Töchterchen kommt in Begleitung einer älteren Dame herein. "Laissez-moi, Madame!", scherzt die Schauspielerin mit dem Kleinkind, das sich an ihr Bein gehängt hat. Und fügt, nachdem die kleine Madame wieder hinausgebracht worden ist, ganz trocken hinzu: "Meine Eltern kommen nicht, keine Sorge."

Die 40-jährige Belgierin ist eine humorvolle Frau, auch wenn sie -groß und elegant, das honigblonde Haar aufgesteckt - zuerst einen ernsten, reservierten Eindruck macht. Im Rahmen der vergangenen Viennale war Efira in Wien, um "Victoria - Männer &andere Missgeschicke" vorzustellen, in dem sie die Hauptrolle spielt. Diese Woche startet der französische Film in den Kinos.

Die romantische Komödie, die immer wieder in Richtung Satire ausschlägt (Regie und Drehbuch: Justine Triet), handelt von Victoria Spick, einer Pariser Strafverteidigerin, Alleinerzieherin und Singlefrau Ende 30, die versucht,

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