"Musik kommt nicht vom Notenblatt"

Erste Beats entstanden mit zwölf, jetzt legt das Produzenten-Wunderkind Wandl sein Debüt vor

Porträt: Sebastian Fasthuber | Feuilleton | aus FALTER 22/17 vom 31.05.2017

Ja, das auf dem Foto ist er. Das Cover von Lukas Wandls Album ziert die Aufnahme eines Kleinkinds an respektive auf einem Flügel. Der Blick geht ins Narrenkastl und wirkt ein bisschen traurig. Es ist eines der Lieblingsfotos des Musikers von sich selbst. "Es fängt mein Gemüt ein", sagt der 22-Jährige. "Ich liege heute noch so auf den Tasten. Mit dem Bild des kleinen, traurigen Jungen kann ich mich identifizieren."

Aufgewachsen ist Wandl in St. Pölten in einem sehr musikalischen Haushalt. Seine Mutter ist Klavierlehrerin, die Schwester unterrichtet inzwischen ebenfalls Musik, der Vater hat sich autodidaktisch das Saxofonspielen beigebracht. Er selbst ist mittlerweile dankbar, Geige gelernt zu haben: "Gehörtechnisch hat es mich sehr weitergebracht. Und dass man gut hört, ist eine Grundvoraussetzung fürs Musikmachen." Aber: "Die klassischen Sachen haben mich nie so gekickt."

Mit elf wechselte er zur Gitarre, übte jeden Tag fünf Stunden und mehr. Erst nach acht Jahren kam ihm sein Gitarrenlehrer

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