Nachricht aus Migratien

Migration ist das meistdiskutierte Thema unserer Zeit. Mit der Situation ist niemand zufrieden - weder die Aufnahmestaaten in Europa noch die Flüchtlinge und Migranten selbst. Welche Wege gibt es aus dieser Sackgasse?

Ideensammlung: Nina Brnada und Sibylle Hamann | Politik | aus FALTER 22/17 vom 31.05.2017

Aus der Vogelperspektive betrachtet ist das, was auf der Welt derzeit passiert, recht absurd. Millionen Menschen sehen in ihren Heimatländern keine Zukunft. Gezwungen durch Krieg und Armut gehen sie fort. Oder wie Harald Müller, Brigadier des Bundesheers und Konfliktforscher, es ausdrückt: "Nur unglückliche Menschen migrieren."

Sie vertrauen ihr gesamtes Vermögen Schleppern an und legen tausende Kilometer zurück. Auf dem Weg durch die Sahara und übers Mittelmeer riskieren sie ihr Leben. Nur um dann auf einem anderen Kontinent zu landen, in Europa, wo niemand auf sie wartet.

Europa wiederum gibt Milliarden aus, diese Menschen erst abzuwehren, dann über viele Jahre mühsam zu integrieren und später womöglich wieder abzuschieben. Wie wenig willkommen Flüchtlinge und Migranten in Europa sind, zeigen auch die verzweifelten Aktivitäten österreichischer Regierungspolitiker. Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) und Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) putzten in den vergangenen Wochen

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