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Eine deutsch-iranische Familiengeschichte

SF | Lexikon | aus FALTER 22/17 vom 31.05.2017

Ein Roman, der literarisch darüber hinausreicht, die jüngere iranische Geschichte zu vermitteln, ist Shida Bazyars Debüt "Nachts ist es leise in Teheran". Er erfasst vier Jahrzehnte in der Wahrnehmung einer Familie und lässt vier ganz unterschiedliche Stimmen erzählen. Alle zehn Jahre wechselt die Perspektive. So entsteht die Geschichte einer iranisch-deutschen Familie, die ihren Anfang 1979 in Teheran nimmt und den Bogen bis in die deutsche Gegenwart spannt.

Shida Bazyar, geboren in Hermeskeil, studierte Literarisches Schreiben in Hildesheim. Sie lebt mittlerweile in Berlin und arbeitet halbtags als Bildungsreferentin für junge Menschen, die ein Freiwilliges Ökologisches Jahr in Brandenburg machen; die verbleibende Zeit verbringt sie als Schriftstellerin. In Wien liest sie aus ihrem Roman und spricht mit Sibylle Hamann.

Hauptbücherei, Mi 19.00


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