Nachrichten aus dem Inneren

Die Redaktion erklärt sich selbst

Benedikt Narodoslawsky | Falter & Meinung | aus FALTER 22/17 vom 31.05.2017

Am 25. Mai 1977, also vor exakt 40 Jahren, erschien der erste Falter der Welt. Zu diesem wichtigen Jubiläum hat die Chefredaktion einen ganz besonderen Schreiber für den ersten Text im Heft - die Nachrichten aus dem Inneren - gewonnen, nämlich den Letzten, jenen, der es nicht aus der Redaktion geschafft hat. Der Spontanauftrag, bevor die Bürotür zuknallte, lautete: "Mach du die 'Nachrichten aus dem Inneren', ich muss weg!" Die Entgegnung "Ich muss auch weg!" hörten nur noch der Türstock und die Wand.

Konfuzius, Buddha, es könnte aber auch Helene Fischer gewesen sein, egal, irgendjemand hat jedenfalls einmal gesagt, man solle immer das Beste aus der jeweiligen Situation machen. Und weil alle Kollegen schon heimgegangen sind, die Nacht ihr Dunkel durch die Fensterscheiben drückt und es heute bei Tag über 30 Grad bei blauem Himmel gehabt haben soll, von dem man hier drinnen absolut nichts mitbekam, ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um den Schreiber als Belohnung für seinen Einsatz einmal richtig öffentlich zu loben.

Im Namen der Redaktion möchten wir uns bei dir bedanken, dass du die Aufmacherseiten in den Politik- und Medienressorts noch fertiggemacht hast. Danke für deinen Einsatz am Wochenende. Danke für die Nachrichten aus dem Inneren und die Bildunterschrift. Danke für deine Geduld. Danke, dass du immer die Kaffeemaschine ausschaltest und das Licht im Damenklo abdrehst. Wir als Redaktion danken dir! Eine fette Gehaltserhöhung wartet auf dich! Alles, alles Gute! Auch dem Falter.


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