Wenn aus dem Kimono ein Leiberl wird

Die Designerin Maria Fürnkranz-Fielhauer entwirft aus alten japanischen Stoffen zeitlose Stücke


Atelierbesuch: Nathalie Grossschädl
Stadtleben | aus FALTER 22/17 vom 31.05.2017

Der Kimono hat zwar Ähnlichkeiten mit einem Bademantel, aber "Reinschlüpfen, Gürtel zubinden und fertig" funktioniert bei dem traditionellen japanischen Gewand nicht. Nur wenige Japaner beherrschen heute noch die Kunst, den Kimono richtig anzuziehen. So erging es auch der japanischen Violinistin und Musikpädagogin Nobuko Akiyama.

Für einen Konzertauftritt in Skandinavien suchte die Wahl-Wienerin ein passendes Kleid. Sie wollte sich ihrer Wurzeln besinnen und gleichzeitig sollte es etwas modernes Europäisches sein. Mit einer prunkvollen Seidenrobe unter dem Arm kam sie deswegen vor rund vier Jahren ins Atelier von Maria Fürnkranz-Fielhauer, das damals noch in der Siebensterngasse war. Die Designerin trennte den Seidenkimono auf und fertigte aus den langen Stoffbahnen ein Abendkleid. Das Wort Kimono bedeutet auf deutsch "Anziehsache". Anders als im Kimono konnte die Musikerin in ihrem Kleid nicht nur kleine Schritte machen, sondern sich auch frei bewegen. Der Auftrag sollte sich als

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