Warum die Parteien wieder mehr Ideologie wagen sollten

Ex-BZÖ-Politiker Stefan Petzner erklärt uns in "Trump to go", wie Populismus funktioniert und wie man ihn am wirksamsten bekämpft

Claus Heinrich | Politik | aus FALTER 22/17 vom 31.05.2017

Zuerst die gute Nachricht: Die FPÖ wird bei der vorgezogenen Nationalratswahl nicht die Nummer eins werden. Da sei er sich ganz sicher, sagt Stefan Petzner im Gespräch über sein Populismusbuch. Der Grund: SPÖ und ÖVP haben durch ihre Flüchtlingspolitik der FPÖ den Boden für ihre populistische Rhetorik entzogen: "Hart im Inhalt, aber sanft im Ton". Die so gelobten Akteure heißen Sebastian Kurz, neuer ÖVP-Chef, Wolfgang Sobotka, Innenminister (ÖVP), und Hans Peter Doskozil, Verteidigungsminister (SPÖ). So wird das also gemacht: die Probleme, die Populisten aufbringen, und seien sie noch so unangenehm, nicht mehr länger ignorieren, sondern lösen. Natürlich ohne zu hetzen und ohne die Gesellschaft zu spalten. Denn das sei ja das Handwerk der Populisten.

Stefan Petzner weiß, wovon er redet. Jahrelang diente er Jörg Haider in verschiedenen Funktionen, u.a. als Nationalratsabgeordneter des BZÖ. In einem ersten Buch hat er sich von seinem Mentor gelöst, bezeichnet Haider heute

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