Die Lehren aus der Pröll-Stiftung

In letzter Sekunde konnte Prölls System ausgeleuchtet werden. Mikl-Leitner war Teil davon. Und jetzt?


Kommentar: Florian Klenk
Falter & Meinung | aus FALTER 22/17 vom 31.05.2017

Die Dr.-Erwin-Pröll-Stiftung wird also aufgelöst. 300.000 Euro Steuergeld werden samt Zinsen zurückerstattet. Förderungen der niederösterreichischen Landesregierung in der Höhe von mehr als einer Million Euro nicht mehr "abgerufen". Das Ziel der Stiftung, die Förderung der ländlichen Region, könne nämlich "mittelfristig" nicht erreicht werden.

Alt-Landeshauptmann Erwin Pröll, neben Raiffeisen-General Erwin Hameseder und dem ehemaligen Chef der NÖ-Versicherung Johannes Coreth einer der drei Stiftungsvorstände, ziehen es nun vor, zu schweigen. Kritische Fragen zu seiner Stiftung hatte Pröll schon in den letzten Monaten als Majestätsbeleidigung sanktioniert - etwa mit einer Kampagne gegen den ORF-Anchor Armin Wolf, der (so wie der Falter) einfach nur wissen wollte, wieso die staatliche Stiftungsförderung nie offengelegt wurde (die privaten Spender von rund 150.000 Euro wurden übrigens auch nie genannt).

Man könnte nun zur Tagesordnung übergehen, denn es gibt derzeit tatsächlich

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