Seinesgleichen geschieht Der Kommentar des Herausgebers

Es war an einem Tag im Mai, vor ziemlich genau vierzig Jahren


Armin Thurnher
Falter & Meinung | aus FALTER 22/17 vom 31.05.2017

Auf den Tag genau vor 40 Jahren erschien der erste Falter. Die Jubiläumssaison ist eröffnet. Zuerst einmal mit einer Fotoausstellung im Wien Museum samt fettem Begleitband; ein großes Fest folgt im September.

"1977 erschien die erste Ausgabe der Stadtzeitung Falter. Mehr Flugblatt als Zeitschrift, auf billigem Papier, zwölf Seiten gefaltet, comicartige Textcollagen und eine betont lässige Typografie. Der Falter verstand sich als ,antibürgerliches Programmheft'. Es ging um Gegenpole zur Hochkultur, um ,Cafés nach zwölf',,Lokale mit Programm', um Initiativen, Buchhandlungen, Theater, Kinos, um eine alternative kulturelle Topografie der Stadt", liest man in der Ankündigung des Wien Museums.

Mai 1977, das hieß Höhepunkt der Kreiskyzeit. Das hieß aber auch Höhepunkt des Terrors, nicht des islamistischen Terrors, sondern des hausgemachten, linken Terrors, des Terrors der RAF, der Roten Armee Fraktion. Wenige Wochen zuvor hatten Mitglieder der RAF den deutschen Generalbundesanwalt Siegfried

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