NACHTRÄGLICHE MITTEILUNG

aus FALTER 22/17 vom 31.05.2017

Sie haben in der Ausgabe Ihres periodischen Druckwerks "Falter" Nr. 30 vom 27. Juli 2016 auf den Seiten 9 ff. unter der Überschrift "Die Anklage" berichtet, dass die Staatsanwaltschaft Anklage gegen Mag. Karl-Heinz Grasser erhoben habe. Dazu schreiben Sie: "Die Affäre Buwog ist längst ein Stück Zeitgeschichte. Die Staatsanwaltschaft glaubt nicht nur, dass Grasser das Verbrechen minutiös dirigiert hat, sie will es beweisen können. Grasser habe seinen Tatplan in zwei Phasen umgesetzt, um an das Schmiergeld zu kommen. Er habe zunächst jenes Auswahlverfahren manipuliert, mit dem ein Grasser gewogenes Investmenthaus (Lehman Brothers) beauftragt wurde, das die Buwog-Privatlsierung abwickeln sollte. Und dann habe er auch noch einem Mitbewerber die Anbotssumme der Konkurrenz verraten, um an Bestechungsgeld zu kommen."

Die Zentrale Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Wirtschaftsstrafsachen und Korruption (WKStA) hatte am 20. Juli 2016 gegen Mag. Karl-Heinz Grasser Anklage wegen des Verbrechens der Untreue (§ 153 StGB) eingebracht. Das Oberlandesgericht Wien hat dieses Verfahren mit rechtskräftigem Beschluss vom 12. April 2017, AZ 23 Bs 284/16g, eingestellt.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

×

Anzeige

Anzeige