7 Sachen, die Sie über Wiens Ordnungshüter nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 23/17 vom 07.06.2017

Wo hüten die Wiener Ordnungshüter Ordnung?

Im Wiener Gemeindebau auf Basis des Wiener Reinhaltegesetz.

Was strafen sie genau?

Verbotene Sperr- und Kleinmüllablagerungen, Hundekot, fehlende Hundeleinen, abgestellte Einkaufswagerl, falsch geparkte Autos.

Was kostet das?

Mittlerweile 50 statt 36 Euro.

Wie oft sind sie unterwegs?

2016 gab es 15.000 Kontrollen, täglich durchstreifen die rund hundert Ordnungshüter die Wiener Gemeindebauten. Wo genau sie sind, lässt sich auf der Seite von Wiener Wohnen in Echtzeit anschauen.

Wer hat die Ordnungshüter erfunden?

Bürgermeister Michael Häupl - aber eigentlich die schwarz-blaue Regierung. Weil sie die Hausmeister per Gesetz abschaffte, kam es immer öfter zu Problemen im Gemeindebau. Die Stadt Wien reagierte darauf 2009 mit der Erfindung der mobilen Aufsichtstruppe.

Wer schaut noch auf Ordnung in Wien?

Es gibt auch noch etwa 50 WasteWatcher und rund 400 speziell ausgebildete Mitarbeiter der MA42 (Wiener Stadtgärten) sowie der MA48 (Abfallwirtschaft und Straßenreinigung).

Ist das alles?

Nein, in Wiens Gemeindebauten sind fast 3000 Überwachungskameras installiert.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

×

Anzeige

Anzeige