Kommentar Heumarkt

Warum Wien eine Stadtbaumeisterin brauchen könnte


BARBARA TÓTH

Falter & Meinung, FALTER 23/17 vom 07.06.2017

Das umstrittene Heumarkt-Hochhaus-Projekt hat den Wiener Gemeinderat vergangenen Donnerstag mit 51 zu 46 Stimmen passiert. Der Beschluss fällt in eine Art rot-grüne Endzeitstimmung. Bürgermeister Michael Häupl hat seinen Abgang nach den Nationalratswahlen bereits angekündigt, auch bei den Grünen steht ein Generationswechsel an. Die Stadtregierung ist zerrüttet und programmatisch ausgedünnt. Es kann eigentlich keinen besseren Zeitpunkt geben, um darüber nachzudenken, was sich aus der ganzen Causa für die Zukunft lernen lässt -politisch, aber auch städtebaulich.

Von den Architektinnen und Architekten der Stadt kam dazu zuletzt ein kaum beachteter, aber spannender Zwischenruf. Die "Kammer der ZiviltechnikerInnen -ArchitektInnen und IngenieurkonsulentInnen" fordert die Rückkehr eines oder einer "Stadtbaumeisters" für Wien, also die Schaffung einer übergeordneten Instanz, die Stadtplanung jenseits von Wohnbaunotwendigkeiten und Investorenprojektinteressen als "Stadtbaukunst" versteht

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