Die Suche im Netz des Terrors

Das Start-Up Kivu will Attentätern auf die Schliche kommen, ohne die Massen zu überwachen. Geht das?

PORTRÄT: BENEDIKT NARODOSLAWSKY | Medien | aus FALTER 23/17 vom 07.06.2017


Foto: Christopher Mavrič

Als Kind besuchte Christian Weichselbaum oft seinen Großvater, der hatte zu Hause einen Computer stehen. Dort spielte er das Spiel „Gorillas“, bis er es irgendwann so umprogrammierte, dass er das Spiel stets automatisch gewann. Als Weichselbaum in die Pubertät kam, hackte er sich in ungesicherte WLANs der Umgebung, als junger Mann studierte er Software Engineering und Computational Intelligence an der TU Wien. Heute ist Weichselbaum 31, Mitbegründer des Wiener Start-ups Kivu, das eine Lösung für ein altes Problem anbietet: eine Terrorbekämpfung ohne Massenüberwachung. Die Zeit ist mehr als reif. Denn das Problem wird immer größer.

3. Juni, London, zehn Tote. 22. Mai, Manchester, 23 Tote. 7. April, Stockholm, vier Tote. 22. März, London, sechs Tote. 19. Dezember, Berlin, zwölf Tote. Es scheint, als sei der Terror mitten in Europa Alltag geworden. Eines haben alle Anschläge gemein: Die Attentäter waren den Behörden bekannt, dennoch konnte ihre Bluttat nicht verhindert werden. Warum kriegen die europäischen Behörden den Terror nicht in den Griff? Begehen sie einen Fehler?

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