Der durchdringende Daten-Diener

Man kann mit Google quatschen und es ausfratscheln. Es wird Antworten liefern, die einen verstören können

BETRACHTUNG: BENEDIKT NARODOSLAWSKY | Medien | aus FALTER 23/17 vom 07.06.2017

Behshad Behzadi beugt sich über sein Smartphone und verwickelt es in ein Gespräch. "Wo ist das Empire State Building?" - "Wie schaut es aus?" - "Wer hat's gebaut?" - "Wann?" - "Zeig mir Restaurants dort!" - "Ruf das erste französische Restaurant an!" Auf jede Frage, auf jede Aufforderung antwortet das Smartphone in Form einer Frauenstimme. Es gibt die Adresse des Empire State Buildings aus, zeigt Bilder vom Gebäude, erzählt vom Baujahr und seinem Bauherrn und ruft schließlich das französische Lokal in der Nähe des Gebäudes an. Das ist durchaus beachtlich.

"Die menschliche Sprache funktioniert nicht wie eine Schlagwortsuche am Computer", sagt Behzadi, leitender Entwickler für den Google Assistant in Google Zürich, "es gibt viele Möglichkeiten, das Gleiche zu sagen." Das bedeutet im Umkehrschluss: Die Maschine muss aus unzähligen gesprochenen Sätzen erkennen, was gemeint ist. Und es muss die Sätze in einen Kontext setzen, die davor gefallen sind, also Zusammenhänge erkennen.

Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl inklusive Online-Zugang, um diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext zu lesen.
Holen Sie sich hier Ihren Online-Zugang und lesen Sie diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

×

Anzeige

Anzeige