Gegen Amazon, für Hartlieb

Zwei Schüler wollen mit ihrer Initiative Lobu der kleinen Buchhandlung nebenan helfen


PORTRÄT: STEFANIE PANZENBÖCK
Stadtleben | aus FALTER 23/17 vom 07.06.2017

Es ist ein sonniger Mittwochnachmittag. Die meisten Wiener Schülerinnen und Schüler haben ihre Mathe-und Geschichtestunden hinter sich gebracht, sind im Park, bei der Nachhilfe oder vor dem Computer.

Moritz Stephan, 16, und Konstantin Klingler, 17, beginnen jetzt mit ihrer Arbeit. Während Klingler gerade einen Vortrag in Berlin hält, radelt Stephan nach der Schule und dem Fitnesstraining zum Falter-Gespräch. Danach wird er Bücher ausführen und sich mit einem Berater treffen, um mit ihm den Umbau der Homepage von Lobu zu besprechen.

Die beiden Gymnasiasten Stephan und Klingler gründeten im Dezember vergangenen Jahres aus dem Stand den Onlinedienst Lobu. Wer bis 16 Uhr auf ihrer Website Bücher bestellt, bekommt sie am selben Tag zwischen 19 und 21 Uhr geliefert. Hier entsteht ein lokales Mini-Amazon -und ist damit das genaue Gegenteil vom globalen Onlineriesen.

"Während einer Zugfahrt sind Konstantin und ich ins Reden gekommen, dass es ja absurd ist, Dinge online zu bestellen, die

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